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Geschätzte Newsletter Empfängerin
Geschätzter Newsletter Empfänger
Was mich aktuell wirklich umtreibt
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Zwei Themen stehen für mich im Zentrum: die
Landesverteidigung und die finanzielle Zukunft des SSV. Beides duldet
keinen Aufschub. Wir müssen ehrlich hinschauen – bei den Ausgaben wie
bei den Einnahmen. Und wir müssen uns fragen: Ist unser Beitragssystem
noch zeitgemäss oder halten wir an Strukturen fest, die uns bremsen?
Abstimmung vom 14. Juni
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Am 14. Juni entscheiden wir über die Revision des
Zivildienstgesetzes. Es geht um mehr als eine technische Anpassung – es
geht um die Funktionsfähigkeit unserer Sicherheitsarchitektur.
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Die Realität ist klar: Mit über 7’200 Zulassungen pro
Jahr ist der Zivildienst längst zur faktischen Alternative geworden. Das
schwächt die Armee substanziell. In einer Zeit wachsender Unsicherheit
können wir uns das nicht leisten.
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Die Vorlage setzt hier an. Sie stellt die ursprüngliche
Idee des Zivildienstes wieder her – als Ausnahme für echte
Gewissenskonflikte, nicht als bequeme Option. Sie sichert die Bestände
der Armee und sorgt für mehr Fairness gegenüber all jenen, die ihren
Dienst leisten.
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Für mich ist deshalb klar: Ich stimme JA zum revidierten
Zivildienstgesetz.
SSV-Delegiertenversammlung:
Realität statt Schönwetter
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Die finanzielle Lage des SSV ist angespannt – und sie
wird sich weiter verschärfen, wenn wir nicht handeln.
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Die Fakten:
• Rückläufige Vereinsbeiträge
• Stagnierende Einnahmen beim Sportrappen
• Steigende Kosten im Nachwuchs- und Spitzensport
• Weniger Mittel vom Bund
-10 % von BASPO, Swiss Olympic und NASAK
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Gleichzeitig steigen die Lohnkosten - auch wenn es «nur»
ein Prozent pro Jahr ist. Und wir stehen vor zusätzlichen Belastungen:
die Abschreibung der Sat-Admin und die Umsetzung der Strategie 2036.
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Das Ergebnis ist eindeutig: strukturelle Defizite.
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Die Zahlen sprechen eine klare Sprache
2026: + CHF 620’000 Ausgaben
2027: + CHF 1’025’000 Ausgaben
2028: + CHF 1’030’000 Ausgaben
2029: + CHF 834’000 Ausgaben
2030: + CHF 811’000 Ausgaben
Wir steuern sehenden Auges auf negative operative
Ergebnisse zu.
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Jetzt braucht es Entscheidungen – keine Ausreden
Wenn wir im Spitzensport weiterhin zur Weltspitze gehören
wollen, führt kein Weg daran vorbei: Wir müssen handeln. Halbherzige
Lösungen reichen nicht.
Es gibt genau zwei Hebel:
• Beiträge erhöhen
• Sponsoring konsequent ausbauen
und professionalisieren
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Beides ist unbequem. Aber Nichtstun ist keine Option.
Ich arbeite selbst in der Projektgruppe zur
Beitragsentwicklung mit. Wir werden Vorschläge auf den Tisch legen
müssen, die nicht allen gefallen werden - aber notwendig sind.
Unser Auftrag
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Wir müssen den Schiesssport wieder sichtbarer und
attraktiver machen. Ohne breite Basis keine Spitze. Ohne Akzeptanz in
der Gesellschaft keine Zukunft.
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Wenn wir jetzt nicht handeln, wird der Handlungsspielraum
morgen noch kleiner sein.
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Die Strategie 2036 ist kein Papier für die Schublade. Sie
ist ein Auftrag.
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Und den müssen wir ernst nehmen. |